Neapel vom 1. bis 8. Oktober 2005
| Zürich 24. Sept. 2005 |
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| Diesmal ein Törn besonderer Art, das heisst alles sehr beschäftigte
Herren, die sich halt leider nur eine Woche Zeit nehmen können. Dafür soll
alles vom Feinsten sein. Das grösste Schiff, das wir kriegten, vermutlich
die schönsten Häfen usw. Aber nicht nur der Törn, sondern auch schon beim fast traditionellen Käptens-Dinner hat sich Gabriela selber übertroffen. Es würde zu lange dauern alles aufzuzählen, was sie alles gezaubert hat. Aber es war unvorstellbar gut. Wie man sieht, macht es wusch und schon sind wir auf uns selbst gestellt (sozusagen).... also los geht's!! |
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| Neapel (ääh..
Mailand) 1. Okt. 2005 |
![]() Eine
Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön ......
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| Capri 2. Okt. 2005 |
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Nach
kurzem Zweikampf zweier Taxifahrer um unsere Gunst, erlebten wir eine
atemberaubend rasante Taxifahrt zum Hafen und übernahmen unsere Lisella. 16
Meter Abenteuer lagen da vor uns im Wasser. Für jeden eine eigene Firstclass
Kajüte mit eigenem Bad. Super!!!!Danach testeten wir den Essenstipp von unserem Taxifahrer, der sich als wirklicher Geheimtipp entpuppte. Bald darauf klappten wir halb bewusstlos in unser Doppelbett. Am Morgen weckte uns die gleissende Sonne, die uns durch die Deckenluke geradeaus ins Gesicht schien. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir klar Schiff und und steuerten (endlich) aufs offene Meer hinaus. Auf dem Meer draussen instruierte uns Mäge in den verschiedenen Manövern und wir übten die diversen Knoten. Es machte einen Riesenspass bei diesem tollen Wetter draussen auf dem Meer zu sein. Wir umrundeten die Insel Capri und steuerten nach einem Zvierihalt neben diesen imposanten Felsen den Hafen Capri an. Nach einem fast perfekten Landemanöver im Hafen von Capri bestätigte sich die Aussage des Hafenführers, betreffend der exorbitanten Hafentaxen. Somit waren wir dann nicht allzu überrascht, über die 150 Euro(!!) die der Hafenmeister verlangte. Hochsaison, meinte er trocken! Mal ehrlich, ausser Mäge wusste sowieso niemand von uns, wie hoch die Hafenpreise normalerweise sind. |
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Salerno |
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Am
Abend in Capri gingen wir in ein feines Ristorante direkt am Hafen was
essen. Das Gekochte war hervorragend, im Speziellen die Meeresfrüchte mit
der al dente gekochten Pasta. Die folgende Nacht war regnerisch bis
stürmisch, da uns die vorausgesagte Schlecht-wetterfront voll traf. Trotz
dem wirklich miesen Wetter haben wir uns entschlossen Capri zu verlassen in
Richtung Amalfi. Dies aber erst nach Rücksprache mit anderen Seglern, ob
diese auch auslaufen würden. Auf dem Weg nach Amalfi erklärt der Skipper den
Neulingen, wie so ein Segelschiff zu steuern ist und es werden einige Wenden
geprobt, die auch mehr oder weniger gut funktionieren. In Amalfi hatte uns
eine andere Jacht den letzten Ankerplatz "geklaut" und wir waren gezwungen
weiter nach Salerno zu fahren (ca. 1.5 Std.) Im Hafen von Salerno begann
"der grosse Regen" und zwar genau dann, als wir unsere "Lisella" im Hafen
anbinden wollten.________________________________________________________________________________________________________l |
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| Sorrento 4. Okt. 2005 |
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Leider
auch heute wieder ein Erwachen im Regen. Eigentlich wollten wir um
10:00 bereits unterwegs sein, aber wir waren heute ein wenig später dran.
Doch plötzlich kam Hektik auf, das Gerücht ging durch die Kajüte, unser
Liegeplatz würde für eine 30 Meterjacht gebraucht und nachdem Gerüchte doch
immer ein wenig Wahrheit in sich tragen, machten wir klar Schiff und
verliessen den Hafen halbwach und ohne Frühstück. Der Kurs ging zurück
Richtung Capri und dann nordöstlich Richtung Sorrento. Wieder im Golf von
Neapel riss die Wolkendecke plötzlich auf und eine frische Brise zupfte an
unseren Segeln. Das Alinghi-Fieber erfasste uns und wir setzten alle Segel,
gingen hartmöglichst an den Wind und segelten so einige Seemeilen, bis
jemand die Idee hatte, Fotos im vollen Wind vom Schiff auf die Page zu
bringen. Knieli (für Nichteingeweihte: Hansruedi) stellte sich als Fotograf
zu Verfügung und so verfrachteten wir ihn in das halb mit Luft gefüllte
Dingi. Nachdem der Motor nicht anzukriegen war, warfen wir ihm noch zwei
Ruder ins Boot und schubsten ihn ins offene Meer hinaus!!! Mutig; mutig Knieli. Wir segelten einige Male knapp am Fotografen vorbei und er
schoss unter widrigsten Umständen super Fotos. (Siehe oben). Bis wir ihn
wild fuchtelnd in Dingi sitzen sahen. Wir meinten schon, dass nun alle Luft
draussen sei, aber als wir näher kamen, stellte sich heraus, dass er nur
beide Ruder verloren hatte und somit völlig manövrierunfähig geworden war.
Wir nahmen Knieli und das Boot wieder an Bord und auch die Ruder die wir so
quasi als Mannüberbord-Übung wieder gesucht und gefunden hatten. Nach dem
Anlaufen des zweiten Hafens fanden wir nahe Sorrento einen Hafenplatz. Der
Tankwart bot uns, gegen entsprechendes Entgelt seine Tankstelle als
Übernachtungsplatz an und band uns das Boot mit Hilfe aller seiner Freunde
auch gleich an die Mole, sehr zur "Freude" von Mäge. Jetzt hatten wir den
Bootsplatz, aber nichts im Magen und alle Beizen verbargen sich hinter einer
300 Meter hohen Felswand die sich unmittelbar hinter dem idyllischen Hafen
aufrichtete. Die Taxi Tel. Nr. die Guido vom Tankwart erhielt entpuppte sich
als Fake und so fragten wir den erstbesten der uns begegnete nach Taxis.
Siehe da, es gibt noch supernetteliebe Menschen auf diesem Planeten. Der
Gefragte schloss sein Geschäft und sagte ER bringe uns zum Restaurant.
Gesagt getan und so landeten wir in einem super Resti und genossen einen
vorzügliche Znacht. |
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| Casamicciola 5. Okt. 2005 |
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| Heute morgen haben wir bei
bewölktem Wetter den Hafen Piano Sorrento verlassen in Richtung Westen, das
heisst unser neues Tagesziel war Ischia. Nach einem ausgedehnten "On-the-Move"
Frühstück konnten wir schon bald den Motor abstellen und die Segel hissen.
Der aufgekommene Wind passte sehr gut zu dem von uns gewählten Kurs. Dies
ermöglichte uns auch, ab und zu ein Getränk zu sich zu nehmen und die
Segelkenntnisse der drei Segel-Rookies zu vertiefen. Am Abend erreichten wir
den komfortablen Hafen von Casamicciola, einem wirklich malerischen
Städtchen auf Ischia mit einer super-schönen Promenade direkt am Meer. Die
ganze Crew ist etwas müde und freut sich auf ein gutes Nachtessen in einem
der nicht sehr zahlreichen Restaurants. |
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| Ischia 6. Okt. 2005 |
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Auf
vielfachen Wunsch in unserem Gästebuch haben wir uns einen "Ruck" gegeben
und es endlich geschafft!...Unsere Kajüten und den Salon
aufzuräumen um sie topp fotogen herzurichten. Wie gefällt sie (die Kajüte)
euch? Schaut doch ganz wohnlich aus oder? Uns jedenfalls hat es bestens
gepasst und werden diese Räume schon bald vermissen. Die Küche haben wir,
ausser für Kaffe kochen und Flaschen kühlen, geschont. Wir haben uns
bevorzugt in Lokalitäten wie im obigen Bild (mit dem hellen Sonnenstoren)
verpflegt. Das italienische Essen, den Wein und den Grappa haben uns
natürlich jeden Tag aufs Neue wieder bestens gemundet und hat natürlich auch
zum guten Gelingen von unserem Turn beigetragen. Heute haben wir Ischia und
Procida umsegelt und liegen nun im Hafen von Ischia. Jetzt sitzen wir im
Heck unserer Lucilla, genehmigen uns einen Schlaftrunk, besprechen unseren
morgigen letzten Turn zurück nach Neapel und wünschen uns natürlich noch
super schönes Wetter für diese Fahrt. |
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| Neapel 7. Okt. 2005 |
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Die ganze Crew verabschiedet sich in Neapel von Lisella - unserem Segelschiff - und sagt allen Webbesuchern Danke für das rege Interesse und den tollen Feedback an unseren Aufzeichnungen. |