Joyce Saison 2022
 



 

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Joyce   Saison 2026

 

 
5. Februar 2026
Martinique und manchmal kommt es anders

Ja, es ist mal wieder dumm gelaufen.
Gabriela ist beim Anlanden mit dem Dingi ausgerutscht und hat sich dabei eine Zerrung der Rotatorenmanschette zugezogen – und als ob das nicht schon reichen würde, auch noch einen Bruch im Schultergelenk eingefangen.

Unsere Arztfreunde meinen, sie habe noch Glück gehabt, da der Bruch nicht verschoben ist. Das heißt, sie muss den Arm für die nächsten vier Wochen ruhigstellen, damit der Bruch zusammenwachsen kann.
Mitte März haben wir dann einen Termin für ein MRI, um die weiteren Schritte zu koordinieren.

Bis dahin möchten wir in Martinique bleiben und wieder Freunde treffen. Auch ist die medizinische Infrastruktur in der europäischen Karibik sicher am besten. Leider sind aktuell keine Plätze für einen längeren Aufenthalt verfügbar. Auch die Bojenplätze, auf denen wir im Moment liegen, sind komplett ausgebucht.
Ein kleiner Lichtblick: Am Samstag können wir vermutlich mit dem Chef der Marina sprechen.

 

  
 
29. Januar 2026
Saint Vincent / Saint Lucia - Marigot Bay

Saint Vincent ist von der Vegetation her vermutlich eine der schönsten Inseln der Karibik. Trotzdem verbrachten wir nur eine Nacht in der Chateaubelair Bay. Die Erinnerungen an den Unfall von Alex im Jahr 2005 in der Wallilabou-Bay berührte uns immer noch.

Nächste Insel: Saint Lucia. Die Marigot Bay ist eine meiner absoluten Lieblingsbuchten – wenn nicht sogar die schönste überhaupt.

Hier haben wir uns für die nächsten vier Tage eine Boje genommen. Eigentlich wollten wir schon nach ein oder zwei Tagen weiter nach Martinique segeln, aber die Winde sind aktuell ziemlich sportlich. In vier Tagen soll es deutlich ruhiger werden – also erstmal entspannt bleiben und chillen. 🌴😌
 

 
23. Januar 2026
Und weiter geht es nach Bequia

Von der Vegetation her ist Mustique kaum zu übertreffen – die ganze Insel wirkt wie ein perfekt gepflegter Park.

Langsam kommen wir weiter nach Norden, dorthin, wo die Stürme nicht mehr ganz so viel Schaden angerichtet haben. Auch der Tourismus ist hier wieder deutlich spürbarer: Es gibt viel mehr Restaurants zur Auswahl und das Treiben ist insgesamt lebendiger.

In der Bucht von Bequia liegen bereits beachtlich viele Yachten vor Anker. Wir hatten Glück und konnten uns eine Boje nahe beim Dinghy-Steg sichern.

Ich finde, man sollte – wenn immer möglich – nicht ankern, sondern Bojen benutzen. Die Ankerketten zerstören das Seegras, das für das Ökosystem extrem wichtig ist. Aber klar: Ankern ist gratis, Bojen kosten halt.
 

 
19. Januar 2026
Das war ich mir noch schuldig!!  Mustique

Im Jahre 2010 waren wir mit Knieli & Ruth mit einem gecharterten Katamaran in der Karibik unterwegs. Mustique war meine Lieblingsinsel – natürlich auch, weil Mick Jagger von den Rolling Stones hier ein Haus hat.

Vermutlich an einem Abend bei einem Sundowner sagte ich zu den zwei: „Irgendwann bin ich wieder da – und dann mit meiner eigenen Yacht!“

Die zwei meinten nur: „Mäge, träume weiter!“    Und ...  😉
 

 
16. Januar 2026
Canouan sieht schon viel besser aus

Das heisst aber nicht, dass es weniger zerstört wurde. Das Glück der Insel ist, dass hier viele reiche Leute ein Haus haben und somit alles wieder neu aufgebaut haben. Dadurch haben zum Teil auch Einheimische Arbeit und es geht ihnen wesentlich besser als die von den ärmeren Inseln.

Und ja, heute am 16. Januar haben wir was zu feiern!!  47 Jahre Mäge & Gabriela 🥰🎉
 

 
13. Januar 2026
Die Inseln Union Island und Mayreau

Diese beiden Inseln hat es am härtesten getroffen. Noch immer leben viele Einheimische in provisorischen Unterkünften. Ausgerechnet das waren die Inseln, bei denen das Karibik-Feeling früher so richtig typisch war – das ist leider Vergangenheit.

Der Tourismus ist entsprechend gering, obwohl er dringend gebraucht würde.

Die Tobago Cays liegen direkt nebenan. Wir haben uns aber entschieden, sie auszulassen. Im Grunde sind es Bojen in einem wunderschönen, türkisblauen Riff, das genial zum Tauchen ist, aber erstens haben wir das vor ein paar Jahren schon gesehen und zweitens ist Tauchen einfach nicht so unser Ding.
 

 
10. Januar 2026
Carriacou viele Bootsleichen aber trotzdem schön

Unsere Ankunft war ein Schock: Die gesamte Bucht liegt voller Yachten ohne Masten, viele davon komplett zertrümmert. Hurrikan Beryl hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Besonders traurig ist, dass die Wracks nicht entsorgt werden. Man erzählt sich, dass viele Besitzer das Geld der Versicherung eingestrichen haben und dann verschwunden sind.

Trotz allem bleibt die Insel wunderschön. An Land wird überall wieder aufgebaut und die Einheimischen geben ihr Bestes, alles wieder herzurichten. Die Versorgung ist gut: Es gibt gut sortierte Läden, tolle Restaurants und einen Marina-Shop, der keine Wünsche offen lässt.

Morgen geht es weiter nach Union Island. Dort soll das Ausmass der Zerstörung noch schlimmer sein, aber es ist der beste Ort, um in den Grenadinen einzuklarieren. ⛵️🌊
 

 
5. Januar 2026
Karibik-Feeling pur: Leinen los für unser Insel-Hopping!

Grenada hat uns schon mal sehr gut gefallen – doch es gibt noch viele andere Inseln zu entdecken! Jetzt geht es erst richtig los: Wir wollen mit unserer Joyce Step by Step durch das Inselparadies segeln.

Erster Stopp: Ronde Island. Die Insel gehört politisch noch zu Grenada, genau wie unser nächstes Ziel Carriacou, wo wir später offiziell ausklarieren werden. Es ist beeindruckend zu sehen: Nachdem Hurrikan Beryl 2024 hier fast alles dem Erdboden gleichgemacht hat, zeigt sich die Insel schon wieder in sattem Grün. Während die Natur sich erstaunlich schnell erholt, liegt vor den Einwohnern allerdings noch ein hartes Stück Arbeit beim Wiederaufbau. Wir sind gespannt, was uns auf diesem Weg noch alles erwartet!
 

 
1. Januar 2026
Wir wünschen allen einen fantastischen Start ins Jahr 2026

Wir haben das neue Jahr in der PricklyBay-Marina mit einem tollen Buffet und freien Getränken gefeiert. 😉
Ein wenig schade finde ich bei solchen Events oft die Live-Musik: Die Bands sind meist unbekannt und da reicht die Qualität meist nicht an die grossen Namen heran. Aber gut, sie machen oft mehr Stimmung als ein DJ und wir hatten auf jeden Fall einen sehr lustigen Abend!

Jetzt sind wir gespannt auf 2026. Am 5. Januar geht es los mit kleinen Törns die karibischen Inseln hoch.