Joyce Saison 2022
 



 

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Joyce   Saison 2026

 

 
5. Mai 2026
St. Lucia – Rodney Bay Marina

Die Weiterfahrt von Saint Pierre auf Martinique fing alles andere als entspannt an. Kaum los, gab’s direkt Stress: Kein Kühlwasser! Und diesmal hat das Sargassum nicht nur den Filter erwischt – das Zeug hat sich richtig fies in die Seeventile gesetzt. Genau das, was man  beim losfahren nicht braucht.

Also hiess es: Zwei Stunden tauchen, Schläuche auseinandernehmen, fluchen, wieder zusammensetzen – das volle Programm. Irgendwann dann endlich die Erlösung: Leitungen frei, Wasser läuft wieder, Motor lebt. Ganz ehrlich, in dem Moment fühlt sich selbst ein normal laufender Motor wie ein kleines Wunder an.

Danach sind wir in die Bucht von St. Anne gesegelt. Und wie das so ist auf See – man trifft wieder bekannte Gesichter. Ulli war auch da. Vier Tage sind wir geblieben, gut Essen, was trinken und einfach das Leben geniessen.

Und jetzt? Jetzt liegen wir in der Rodney Bay Marina auf St. Lucia. Und wow… wirklich ein traumhafter Hafen. Ruhig, gut geschützt und irgendwie genau der richtige Ort, um mal kurz durchzuatmen.

Hier bleiben wir wahrscheinlich ein bis zwei Wochen. Und dann kommt die grosse Frage: Wie geht’s weiter? Direkt runter nach Trinidad – oder doch noch ein oder zwei Inseln mitnehmen? Rein seglerisch wäre es clever von da oben zu gehen. Der Windwinkel wird einfach angenehmer.

Aber wie so oft entscheidet am Ende nicht nur die Logik… sondern auch das Bauchgefühl.
 

 
29. April 2026
Achtung - fertig - los

Die Rückreise nach Trinidad hat begonnen. Erste Insel: wieder Domenica. Doch zuerst müssen wir uns durch dichte Sargassum-Felder kämpfen. Es ist schon krass anzusehen, wie sich diese Algen überall im Meer ausbreiten. Wenn das so weitergeht, bekommen die Ozeane irgendwann ein echtes Problem. Vielleicht nicht gleich alles komplett bedeckt – aber man merkt, dass sich da etwas verändert.

Im Moment ist es vor allem eins: ein ziemlich nerviger Gegner für unsern Kühlwasserfilter.

Also: Kurs Süd. 🚤🌴

 
21. April 2026
Guadeloupe – die Insel in Form eines Schmetterlings 🦋

Es fühlt sich ein bisschen an wie zwei Welten. Auf der einen Seite, im Westen, ragen die grünen Berge in den Himmel, mit dichtem Dschungel. Auf der anderen Seite, im Osten, wird alles ruhiger: flacher, mehr Dörfer, mehr Leben, mehr Karibik-Feeling.

Wir sind mit dem Mietauto unterwegs, lassen uns treiben, kurven kreuz und quer über die Insel – mal durch enge Bergstrassen, mal entlang der Küste. Kein fixer Plan – ausser einem: warten auf ein Wetterfenster für unsere Rückreise.

Und genau da wird’s gerade ein bisschen spannend. Die Winde haben langsam keine Lust mehr auf die „klassische“ Passat-Richtung und drehen immer mehr nach Süden. Bedeutet für uns: Zurücksegeln wird zum sportlichen Amwind-Geschiebe. Nicht unmöglich – aber eher Kategorie „Sport“ als „entspannt dahinsegeln“.

Die Amis haben’s da schon besser erwischt: Sie kommen gemütlich mit den nördlichen Winden runter und surfen später mit südlicher Unterstützung wieder nach oben. 😄

Eigentlich wollten wir nächste Woche los. Aber die Winde drehen in den nächsten Tagen immer weiter nach Süden. Deshalb haben wir nochmals drei Tage in der Marina verlängert, bleiben noch ein bisschen, geniessen die Insel – und hoffen, dass der Wind sich wieder von seiner netteren Seite zeigt und mehr aus Osten weht.
 

 
13. April 2026
Angekommen in Guadeloupe

Guadeloupe ist unser Reiseziel für diese Saison. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Zwischenstopp auf Marie-Galante eingelegt. Ehrlich gesagt: viel zu kurz. Kaum angekommen, mussten wir am nächsten Morgen schon wieder weiter, weil unser Platz in der Marina Bas-du-Fort bei Pointe-à-Pitre reserviert war.

Marie-Galante machte auf uns einen sehr guten Eindruck. Die Insel ist komplett flach – ein totaler Kontrast zu vielen anderen Karibikinseln. Auch die Bewertungen im Navily sind durchwegs positiv, was man absolut nachvollziehen kann. Da hätten wir locker noch ein paar Tage dranhängen können.

Jetzt liegen wir also in Guadeloupe und sind gespannt, was uns hier erwartet. Gleichzeitig schleicht sich schon langsam der Gedanke ein, dass es bald wieder zurück Richtung Trinidad geht – in etwa zwei Wochen. Mal schauen, was Guadeloupe für uns bereithält… 🌴⛵️
 

 
 
7. April 2026
Domenica / Portsmouth

So traumhaft die Insel auch ist – die ersten drei Tage sassen wir auf der Joyce fest. Und das ausgerechnet über Ostern. Der Wind hat ordentlich geblasen, bis zu 45 Knoten. Mit unserem Dingi? - Keine Chance, da gegen anzukommen.

Aber das Segler-BBQ am Ostersamstag wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Also kurzerhand ein Boot-Taxi organisiert  😄

Als sich das Wetter endlich beruhigt hat, sind wir direkt los zu einer kleinen Wanderung entlang des Indian River bis zur legendären Bush-Bar.
Diese Mangrovenwälder… einfach nur wow. Total magisch – als wäre man plötzlich in einer ganz anderen Welt. 🌿
 

 
3. April 2026
Endlich wieder unterwegs und angekommen in Domenica

Nach zwei Monaten fühlt sich das wieder richtig gut an. Endlich wieder ein Stück segeln. In Dominica merkt man sofort das karibische Flair – ganz im Gegensatz zu Martinique, wo sich das Leben ziemlich ähnlich wie in Europa abspielt. Linksverkehr, bunte Häuser, Rastas und und und.

Die Fahrt war aber nicht so perfekt, wie ich sie mir vorgestellt habe. Einmal fiel die ganze Stromversorgung aus, dann riss am Mast die Befestigung vom Lazy Jack, sodass ich an der Boje, bei ziemlich viel Schwell, auf den Mast musste, um eine neue Halterung zu montieren.

Aber wir sind wieder unterwegs!

 
23. März 2026
Und nochmals eine Woche

Eigentlich hätten wir die Marina Le Marin morgen verlassen sollen. Der Plan stand – doch wie so oft auf dieser Reise kommt es ein wenig anders.

Inzwischen wissen wir endlich mehr über Gabrielas Arm: Der Bruch ist gut verheilt, was uns sehr erleichtert hat. Allerdings hat sich herausgestellt, dass eine Sehne abgerissen ist. Das bedeutet, dass sie spätestens nach unserer Rückkehr operativ neu verankert werden muss.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – gefällt es Gabriela hier richtig gut. Die warmen Tage, das ruhige Leben in der Marina, ein bisschen Alltag unter Palmen… da fällt es schwer, weiterzuziehen. Also haben wir kurzerhand noch eine Woche verlängert. Und unser Antrag wurde bewilligt.

Aber nächste Woche wollen wir dann wirklich ein Stück weiter in Richtung Guadeloupe, sonst bekomme ich hier noch Hafenkoller! 😉

 
15. März 2026
Das Traditions-Segler-Rennen

Das nenne ich mal eine Seemannschaft! Es wird fleissig geübt für das Traditions-Segler-Rennen. Da muss jeder Handgriff sitzen und die Koordination lässt keine Wünsche offen.

 
13. März 2026
Älteste Rum-Distillerie in Martinique "A 1710"

Jetzt sind wir schon fast zwei Monate auf Martinique. Gabrielas Arm wird langsam besser. Den genauen Befund bekommen wir allerdings erst nächsten Montag, wenn wir endlich das MRT machen können.

Damit uns die Zeit bis dahin nicht zu lang wird, haben wir immer wieder ein Auto gemietet und sind kreuz und quer über die Insel gefahren. So entdecken wir Stück für Stück neue Ecken von Martinique.

Gestern stand die Besichtigung der ältesten Rum-Destillerie auf dem Programm. Auf Martinique gibt es über zehn Destillerien, die das traditionelle Getränk der Insel herstellen. Die Destillerie „A 1710“ soll die älteste von ihnen sein – und zudem eine der schönsten.

Ob der Rum dort wirklich so gut ist, wie man sagt? 😉
 

 
5. März 2026
Martinique – der grosse Segler-Hotspot… oder doch nicht?

Uns wurde erzählt, dass in Martinique rund 2000 Yachten liegen sollen. Das klingt zunächst nach einem Paradies für Segler. Tatsächlich sind jedoch praktisch alle Liegeplätze an Charterfirmen fest vermietet. Dazwischen liegen noch einige französische Privatboote mit dauerhaften Liegeplätzen. Auch die Bojen sind alle vermietet.

Fahrtensegler – also Leute, die mit ihrem eigenen Boot unterwegs sind – sieht man dagegen nur wenige. An unserem Steg 7 zum Beispiel sind wir tatsächlich die Einzigen. Der Hafen wirkt deshalb eher wie eine riesige Charterbasis.

Bei den französischen Booten gibt es offenbar eine interessante Besonderheit: Wer hier eine Yacht besitzt und sie in Martinique registriert hat, scheint kaum oder gar keine Steuern bezahlen zu müssen. Entsprechend sind die Bojenfelder vor dem Hafen vollständig dauerhaft vermietet.

Das Resultat: Viele dieser Boote werden kaum benutzt. Sie liegen einfach da, oft unbewohnt – und manche sehen auch schon ziemlich müde aus.

Und plötzlich ergibt auch die Hafenpolitik Sinn. Liegeplätze kann man nur für maximal drei Tage reservieren. Danach muss man wieder weiterziehen. Der Grund ist simpel: Das Boot, dem dieser Platz eigentlich gehört, ist gerade mit Chartergästen unterwegs – und kommt bald wieder zurück.
Und... Die Marina kann den Platz 2x vermieten!
 

 
26. Februar 2026
Die Rettungsinsel...

Die Geschichte mit dem Mietwagen und der Fahrerflucht hatte ein gutes Ende: Die Unfallverursacherin hat sich gemeldet und wir haben die Kaution zurückbekommen.

Die Rettungsinsel: Sie sieht zwar noch fabelhaft aus, hat aber bereits ein Alter von 10 Jahren erreicht. Das heisst, der Service müsste ab jetzt jedes Jahr durchgeführt werden, und das lohnt sich eigentlich nicht. Auch die Gasflasche, die sie aufbläst, ist veraltet, und es müsste eine ganz neue installiert werden. Also: Eine neue Insel muss her!

Und ja, hoffentlich sehen wir das Ding auch in Zukunft nur in der Werkstatt von innen.
 

 
18. Februar 2026
Karneval in Martinique

Hier wird Karneval noch richtig zelebriert – mit allem, was dazugehört. Viele Menschen sind verkleidet, die Stimmung ist ausgelassen… und nachts wird’s halt auch mal ordentlich laut. 😅

Da haben wir Zeit für Reparaturen am Boot und ein paar Ausflüge an Land. Also haben wir uns kurzerhand ein Auto gemietet. Am ersten Tag ging’s mit Uli nach Fort-de-France. Und natürlich wollten wir die Gelegenheit nutzen, um endlich unsere heiss ersehnte Waschmaschine aufzutreiben.
Tja… denkste. Alles geschlossen. Karneval eben.
Trotzdem war es ein perfekter Tag. Sonne, gute Stimmung, bisschen Stadtbummel – wir haben das Beste draus gemacht. Am Abend stellten wir das Auto in Hafennähe ab und freuten uns auf den nächsten Tag, um noch ein wenig über die Insel zu kurven.

Am nächsten Morgen dann der Schockmoment: Warum steht unser Auto 90 Grad verdreht da? Kurz näher hingeschaut – Da ist ja ein Rad abgebrochen und das ganze Auto komplett verbeult.
Da ist doch tatsächlich jemand reingekracht… und einfach abgehauen. Also ab zur Polizei. Anzeige aufgenommen, Papierkram erledigt – und ja, unsere Kaution ist natürlich futsch.

Aber hey: Uns geht’s gut. Und das ist am Ende das, was zählt.
Karneval halt. 🎭

 
12. Februar 2026
Mit etwas Geduld wird alles ein bisschen einfacher

Es ist, wie es ist.
Manchmal braucht es einfach Nerven – und ein bisschen Sturheit.
Wie schon geschrieben: Die Bojen hier sind alle privat und restlos besetzt, und im Hafen bekommt man maximal für zwei bis drei Tage einen Platz. Bleibt also nur, weit draussen zu ankern und mit dem Dingi zu pendeln.

Für Gabriela wäre dieses Hin und Her schlicht zu gefährlich und viel zu anstrengend gewesen. Also haben wir dem Hafenwart geschrieben, unsere Situation erklärt – und einfach gehofft.
Und dann passiert es: Wir bekommen tatsächlich einen Platz am Steg. Bis zum 18. März! Kein Dingi-Marathon, kein Stress mehr. Einfach festmachen. Je, je, je – da meint es das Leben eben doch gut mit uns.

Jetzt, wo wir hier etwas länger bleiben, habe ich Zeit, mich richtig um unsere Joyce zu kümmern. Die alte, längst überfällige Ankerkette kommt raus – Rettungsinsel und Schwimmwesten bekommen ihren Service. Und wie das halt so ist auf einem Boot: Kaum ist ein Punkt erledigt, stehen schon drei neue auf der Liste. Und, und, und …

Und ja – wenn man ein bisschen sucht, findet man hier in Frankreich tatsächlich richtig gute Restaurants.
 

 
5. Februar 2026
Martinique und manchmal kommt es anders

Ja, es ist mal wieder dumm gelaufen.
Gabriela ist beim Anlanden mit dem Dingi ausgerutscht und hat sich dabei eine Zerrung der Rotatorenmanschette zugezogen – und als ob das nicht schon reichen würde, auch noch einen Bruch im Schultergelenk eingefangen.

Unsere Arztfreunde meinen, sie habe noch Glück gehabt, da der Bruch nicht verschoben ist. Das heisst, sie muss den Arm für die nächsten vier Wochen ruhigstellen, damit der Bruch zusammenwachsen kann.
Mitte März haben wir dann einen Termin für ein MRI, um die weiteren Schritte zu koordinieren.

Bis dahin möchten wir in Martinique bleiben und wieder Freunde treffen. Auch ist die medizinische Infrastruktur in der europäischen Karibik sicher am besten. Leider sind aktuell keine Plätze für einen längeren Aufenthalt verfügbar. Auch die Bojenplätze, auf denen wir im Moment liegen, sind komplett ausgebucht.
Ein kleiner Lichtblick: Am Samstag können wir vermutlich mit dem Chef der Marina sprechen.

 

  
 
29. Januar 2026
Saint Vincent / Saint Lucia - Marigot Bay

Saint Vincent ist von der Vegetation her vermutlich eine der schönsten Inseln der Karibik. Trotzdem verbrachten wir nur eine Nacht in der Chateaubelair Bay. Die Erinnerungen an den Unfall von Alex im Jahr 2005 in der Wallilabou-Bay berührte uns immer noch.

Nächste Insel: Saint Lucia. Die Marigot Bay ist eine meiner absoluten Lieblingsbuchten – wenn nicht sogar die schönste überhaupt.

Hier haben wir uns für die nächsten vier Tage eine Boje genommen. Eigentlich wollten wir schon nach ein oder zwei Tagen weiter nach Martinique segeln, aber die Winde sind aktuell ziemlich sportlich. In vier Tagen soll es deutlich ruhiger werden – also erstmal entspannt bleiben und chillen. 🌴😌
 

 
23. Januar 2026
Und weiter geht es nach Bequia

Von der Vegetation her ist Mustique kaum zu übertreffen – die ganze Insel wirkt wie ein perfekt gepflegter Park.

Langsam kommen wir weiter nach Norden, dorthin, wo die Stürme nicht mehr ganz so viel Schaden angerichtet haben. Auch der Tourismus ist hier wieder deutlich spürbarer: Es gibt viel mehr Restaurants zur Auswahl und das Treiben ist insgesamt lebendiger.

In der Bucht von Bequia liegen bereits beachtlich viele Yachten vor Anker. Wir hatten Glück und konnten uns eine Boje nahe beim Dinghy-Steg sichern.

Ich finde, man sollte – wenn immer möglich – nicht ankern, sondern Bojen benutzen. Die Ankerketten zerstören das Seegras, das für das Ökosystem extrem wichtig ist. Aber klar: Ankern ist gratis, Bojen kosten halt.
 

 
19. Januar 2026
Das war ich mir noch schuldig!!  Mustique

Im Jahre 2010 waren wir mit Knieli & Ruth mit einem gecharterten Katamaran in der Karibik unterwegs. Mustique war meine Lieblingsinsel – natürlich auch, weil Mick Jagger von den Rolling Stones hier ein Haus hat.

Vermutlich an einem Abend bei einem Sundowner sagte ich zu den zwei: „Irgendwann bin ich wieder da – und dann mit meiner eigenen Yacht!“

Die zwei meinten nur: „Mäge, träume weiter!“    Und ...  😉
 

 
16. Januar 2026
Canouan sieht schon viel besser aus

Das heisst aber nicht, dass es weniger zerstört wurde. Das Glück der Insel ist, dass hier viele reiche Leute ein Haus haben und somit alles wieder neu aufgebaut haben. Dadurch haben zum Teil auch Einheimische Arbeit und es geht ihnen wesentlich besser als die von den ärmeren Inseln.

Und ja, heute am 16. Januar haben wir was zu feiern!!  47 Jahre Mäge & Gabriela 🥰🎉
 

 
13. Januar 2026
Die Inseln Union Island und Mayreau

Diese beiden Inseln hat es am härtesten getroffen. Noch immer leben viele Einheimische in provisorischen Unterkünften. Ausgerechnet das waren die Inseln, bei denen das Karibik-Feeling früher so richtig typisch war – das ist leider Vergangenheit.

Der Tourismus ist entsprechend gering, obwohl er dringend gebraucht würde.

Die Tobago Cays liegen direkt nebenan. Wir haben uns aber entschieden, sie auszulassen. Im Grunde sind es Bojen in einem wunderschönen, türkisblauen Riff, das genial zum Tauchen ist, aber erstens haben wir das vor ein paar Jahren schon gesehen und zweitens ist Tauchen einfach nicht so unser Ding.
 

 
10. Januar 2026
Carriacou viele Bootsleichen aber trotzdem schön

Unsere Ankunft war ein Schock: Die gesamte Bucht liegt voller Yachten ohne Masten, viele davon komplett zertrümmert. Hurrikan Beryl hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Besonders traurig ist, dass die Wracks nicht entsorgt werden. Man erzählt sich, dass viele Besitzer das Geld der Versicherung eingestrichen haben und dann verschwunden sind.

Trotz allem bleibt die Insel wunderschön. An Land wird überall wieder aufgebaut und die Einheimischen geben ihr Bestes, alles wieder herzurichten. Die Versorgung ist gut: Es gibt gut sortierte Läden, tolle Restaurants und einen Marina-Shop, der keine Wünsche offen lässt.

Morgen geht es weiter nach Union Island. Dort soll das Ausmass der Zerstörung noch schlimmer sein, aber es ist der beste Ort, um in den Grenadinen einzuklarieren. ⛵️🌊
 

 
5. Januar 2026
Karibik-Feeling pur: Leinen los für unser Insel-Hopping!

Grenada hat uns schon mal sehr gut gefallen – doch es gibt noch viele andere Inseln zu entdecken! Jetzt geht es erst richtig los: Wir wollen mit unserer Joyce Step by Step durch das Inselparadies segeln.

Erster Stopp: Ronde Island. Die Insel gehört politisch noch zu Grenada, genau wie unser nächstes Ziel Carriacou, wo wir später offiziell ausklarieren werden. Es ist beeindruckend zu sehen: Nachdem Hurrikan Beryl 2024 hier fast alles dem Erdboden gleichgemacht hat, zeigt sich die Insel schon wieder in sattem Grün. Während die Natur sich erstaunlich schnell erholt, liegt vor den Einwohnern allerdings noch ein hartes Stück Arbeit beim Wiederaufbau. Wir sind gespannt, was uns auf diesem Weg noch alles erwartet!
 

 
1. Januar 2026
Wir wünschen allen einen fantastischen Start ins Jahr 2026

Wir haben das neue Jahr in der PricklyBay-Marina mit einem tollen Buffet und freien Getränken gefeiert. 😉
Ein wenig schade finde ich bei solchen Events oft die Live-Musik: Die Bands sind meist unbekannt und da reicht die Qualität meist nicht an die grossen Namen heran. Aber gut, sie machen oft mehr Stimmung als ein DJ und wir hatten auf jeden Fall einen sehr lustigen Abend!

Jetzt sind wir gespannt auf 2026. Am 5. Januar geht es los mit kleinen Törns die karibischen Inseln hoch.