5. November 2016  Ende der Saison auf der Joyce

  Zwei halbe Nächte bewölkt mit Regen und das in zwei Monaten, das ist Rekordverdächtig. Joyce hatte diesen Herbst keine nennenswerte Defekte, ausser am Anfang die neue Toilette. Einzig die Lungenentzündung von Gabriela hätte nicht sein sollen. Aber es ist zum Glück gut verlaufen. Auch mit dem Besuch von Agnes hatten wir viel Spass. Die Joyce ist Winterfest verpackt und kann es kaum erwarten bis sie am 28 März 2017 in die neue Saison starten kann.
 
 

   
30.Oktober
Fethyie & Kalkan
Die letzten zwei Häfen waren Fethyie und Kalkan. In Fethyie machten wir wie immer im Classic-Hotel fest. Natürlich gab es dort auch wie immer das Schokoladen-Suffle zum Dessert. Auch liessen wir die besten Crevetten die es auf diesem Planet gibt, im Fischmarkt in der Innenstadt nicht aus.    Am nächsten Tag segelten wir mit 9 Windstärke mit dem Wind nach Kalkan, nochmals so richtig Action auf der Joyce. Dort im Hafen fest verzurrt freuten wir uns (wie immer) auf ein Erstklassessen im Kalamaki-Restaurant. Hmmm.................
 
      
   
26.Oktober
Marmaris
Heute waren wir mit Gabriela nochmals im Spital für eine Schlusskontrolle. Und Super es ist alles gut verheilt. :-) :-)  auch die Antibiotika werden jetzt abgesetzt! Somit werden wir morgen Marmaris verlassen und ganz gemütlich Richtung Kas segeln. Auch den anderen Zwei geht es wieder gut. Heute Abend sind wir bei Monica & Jo zum Abschiedsessen auf der Callista eingeladen und können nochmals Monica's Gourmetküche geniessen.
 
      
   
24.Oktober
Marmaris
Unser schwimmendes Lazaret haben wir nach Marmaris gezügelt, nachdem wir erfahren hatten, das Andreas auf der Cyprea mit einer Fischvergiftung und Jo auf der Callista ebenfalls mit einer Lungenenzündung in Marmaris Spitalisiert wurden. Da haben wir Krankenbetreuer doch ein gemeinsames Thema um zu Diskutieren :-)  Unsere Patienten erholten sich zunehmend und können mittlerweile auch wieder am nautischen Treiben teilhaben. Wir bleiben aber noch bis Mitte Woche denn es gibt ja immer was zu Basteln, wie z.b. unsere Innenbeleuchtung auf LED umzustellen (28 Halogen-Birnen)
 
      
   
20.Oktober
Rhodos
Agnes ist inzwischen wieder nach Zürich geflogen. Sie war mir eine sehr grosse Hilfe und auch super kompetent für den Umgang im Spital. Gabriela wurde heute entlassen mit der Bedingung das wir Rhodos für eine Woche nicht verlassen und sie sich extrem schonen muss. Somit bleibt unsere Joyce im Hafen von Rhodos ein kleines schwimmendes Hospital. Gabi und Andreas sind alleine losgezogen Richtung Symi und vielleicht treffen wir sie nochmals und können die Rückfahrt nach Kas zusammen angehen.
 
      
   
18.Oktober
Rhodos
Um mit Gabriela so schnell wie möglich im Krankenhaus von Rhodos zu sein, sind wir von Symi aus, auf dem kürzesten Weg nach Rhodos gefahren. Da wir auf diesem Weg türkisches Gewässer durchqueren mussten, hatte uns doch prompt die türkische Küstenwache auf dem Radar. Sie haben uns aufgefordert wieder in griechisches Gewässer zu fahren. Nachdem wir sie informierten, dass wir einen Notfall an Board haben, liessen sie uns weiterfahren. In der Notfallaufnahme des  Krankenhaus ging es dann superschnell zur Sache. Gabriela wurde umgehend geröntgt und nach weiteren Untersuchungen sofort mit den nötigen Medikamenten versorgt. Die erste Diagnose des Arztes von Symi wurde dann leider bestätigt. Gabriela musste bleiben und wir gingen schweren Herzens aber auch etwas beruhigt, dass sie gut versorgt wird, ohne sie zurück auf die Joyce. In den nächsten beiden Tagen ging es Gabriela erfreulicherweise zusehends besser. Sie freute sich auch sehr über die Besuche von Gabi und Andreas. Die kleinen Leckereien kamen auch gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn Gabriela hatte Hunger und das Angebot aus der Krankenhausküche war leider ungeniessbar. Am Montagnachmittag radelten Mäge und ich von der Marina aus entlang der Küste, vorbei an den mächtigen Stadtmauern, durch die unglaublich gut erhaltende Altstadt und erkundeten die imposanten Gemäuer des Grossmeisterpalastes. Den Abend haben wir in Gesellschaft von Gabi und Andreas bei einem feinen Nachtessen in der Altstadt verbracht. Natürlich haben wir zuvor Gabriela nochmals besucht.
 
      
   
15.Oktober
Symi
Das gemietete Auto diente uns zuerst als Krankentransport für Gabriela. Sie hat seit Montag hohes Fieber und wir haben uns entschlossen den Arzt aufzusuchen. Er diagnostizierte eine eventuelle Lungenentzündung und verschrieb ihr Antibiotika, Ibobrufen und absolute Bettruhe. Mit der Empfehlung für eine genaue Untersuchung mit Röntgen im Spital in Rhodos hat er uns wieder entlassen. Nachdem wir Gabriela mit allem Nötigen versorgten und zurück auf die Joyce brachten, sind Mäge und ich auf eine Inseltour. Symi ist eine absolute Perle in der Ägäis. Die Strasse führte uns über Hügel auf deren Höhen wir die fantastischen Aussichten über die Insel geniessen konnten. Die kleine Bucht in Marathounda mit glasklarem Wasser lässt bei jedem und jeder Schwimmerin das Herz höher schlagen. Dafür gibt es nur zwei Worte - einfach traumhaft. In Panormitis auf der gegenüberliegenden Seite des Städtchens Symi hat Mäge eine kleine gut geschützte Bucht entdeckt, die er bei einem nächsten Besuch bestimmt ansteuern wird. Absolut genial war die Rückgabe von unserem Mietauto. Bei der Übernahme war der Tank auf anfangs Reserve. Wir holten unseren vollen Benzinkanister aus der Joyce und sparten somit das Auftanken. Der Sprit reichte zu unserem Erstaunen bis wieder vor die Vermietung. Nach der Rückgabe rannte uns die Chefin nach und meinte, dass der Tank leer sei! Wir klärten auf, was die Abmachung war: leer übernehmen und leer retour bringen. Mit 5€ vermieden wir einen grösseren Streit. :-)  :-)
 
      
   
13. Oktober
Nysiros &
Symi
Mein zweiter Tag auf der Joyce beginnt bei strahlendem Sonnenschein. Gleich nach dem Frühstück ging es los in Richtung Symi. Wind und Wetter waren hervorragend. Mit einer leichten Brise im Rücken segelten wir mit den Wellen. Plötzlich schrie Gabriela "hey Delfine, Delfine". Doch leider sind sie so schnell wie sie auftauchten auch wieder abgetaucht. Das Feeling zwei Delfine neben dem Boot zu haben war fantastisch auch wenn es nur ein kurzer Moment war. Mäge nutzte die guten Windverhältnisse um den Genacker zu setzen. Leider musste er ihn nach kurzer Fahrt bereits wieder einziehen, da die Joyce nicht die gewünschte Geschwindigkeit erreichte. Mit dem setzen der Genua und der Unterstützung von 70 PS sind wir am Nachmittag im unglaublich schönen Symi eingelaufen. Den sehr windigen Freitag haben wir im geschützten Hafen und im Städtchen verbracht. Für Samstag, der ebenfalls mit viel Wind vorausgesagt wird, haben wir ein Auto gemietet. Mal sehen was die Insel sonst noch alles zu bieten hat.
 
      
   
10. Oktober
Kos Stadthafen
Gabriela hat mich bei der Ankunft vor dem alten Stadt-Hafen bereits am Taxistand erwartet. Die herzliche Begrüssung haben wir bei einem Glas Prosecco gebührend gefeiert. Endlich konnte ich die wunderschöne Joyce kennenlernen und mich in meiner eigenen und supercoolen Koje einrichten. Am nächsten Morgen, nach einem schmackhaftem Frühstück und einem kurzen Spaziergang entlang des Hafens habe ich in der Stadt Kos ein Fahrrad gemietet. Gemeinsam haben wir die Marina erkundet und sind danach der Küste entlang geradelt. An einem wunderschönen und menschenleeren Strand haben wie bei einer kurzen Pause unsere Sitzleder entlastet und sind danach wieder zurück nach Kos. Gabriela und ich haben nach einem leckeren Glace die Altstadt mit den vielen Tavernen und den engen Gassen begutachtet. Nach einem kühlen Bier geht es nun zu Marco's zum "Znacht". Da sich der Himmel leider etwas verdunkelt, müssen wird damit rechnen, dass wir nicht trocken nach Hause kommen :(
 
      
   
7. Oktober
Leros & Kalymnos
Nochmals verbrachten wir 2i Tage in Leros in der Lakki Marina. Dort hat es schöne Duschen und eine Waschmaschine, wo wir endlich unsere angestauten Wäsche sauber kriegten. Auch machten wir einen Abstecher in die grosse Yacht-Marina, wo wir im Yachtshop Ersatzteile wie 2i Rehling-Stangen, 5 LED-Birnen und die rote Buglampe (def. seit Patmos) kaufen konnten. Jetzt sind wir in Kalymnos, die Insel die wir gemieden hatten, da ich von früheren Törns schlechte Erfahrungen machte. Aber siehe da, der Hafen wurde ausgebaut und hat einen neuen Gast Steg. Auch die Altstadt lädt zum verweilen ein :-)
 
      
   
3. Oktober
Arki
Die Entscheidung in Porto Augusto drei Tage zu bleiben war perfekt. Der Idyllische Hafen und auch der Strand sind einfach traumhaft. Heute sind wir genau einen Monat unterwegs und morgen geht es langsam retour Richtung Kos, wo Agnes am nächsten Montag uns für eine Woche begleiten wird. Wir freuen uns riesig auf unsere gemeinsame Zeit. Auch treffen wir am darauf folgenden Freitag unsere Freunde Gabi & Andreas von der Cyprea in Rhodos.
 
      
   
2. Oktober
Phournoi &
Arki
Die nächsten zwei Inseln waren Phournoi in der Kambibucht und Arki in Porto Augusta. In der Kambibucht schnappten wir uns eine Boie und genossen unsere Joyce ohne an Land zu gehen. Die Insel machte einen Verschlafenen Eindruck und das Restaurant am Ufer schien verlassen zu sein. Am nächsten Tag segelten wir, wirklich ganz ohne Muskel, nach Arki. Der Hafen Porto Augusta mit seinen drei Restaurants ist so bezaubernd das wie beschlossen mindestens zwei oder drei Tage zu bleiben.
 
      
   
28. Sept
Samos
Eigentlich war die Insel Ikaria noch auf unserem Plan. Speziell der Ort Manganitis, wo die legendären Vollmondpartys, die man sich nicht entgehen lassen sollte stattfinden. Es heisst aber auch, der Ort ist nur bei absolut ruhigem Wetter anzulaufen. Da das aber momentan überhaupt nicht der Fall ist, bleiben wir lieber noch in Pythagoreion auf Samos und schauen uns die Insel und all die anderen Häfen mit dem Auto an. Wir mussten feststellen, das unser Hafen der einzige ist, wo wir einigermassen sicher liegen. Ab Donnerstag sehen die Wetterprognosen besser aus und der Meltemi zieht sich ein bisschen zurück!
 
      
   
25. Sept
Samos
In Patmos blieben wir 3 Tage. Es hat sehr schöne Restaurants und dementsprechend auch viele Touristen. Wie mieteten ein Auto um die ganze Insel anzusehen. Einzig der Knatsch mit unserem Deutschen Nachbar, der unserer Joyce beim Parkieren ein Navigationslicht abgefahren hat und es nicht mal nötig fand sich zu Entschuldigen, ärgerte uns schon ein bisschen.
Was soll`s ... am 24. ging es weiter nach Samos wo es uns so gut gefällt, das wir da auch noch ein paar Tage bleiben.
 
      
   
21. Sept
Lipso &
Patmos
Nach 4 Stunden erreichten wir schon Lipso. Und oh Wunder, die Hälfte konnten wir segeln, da die Route quer zum Meltemi liegt. Der Ort hatte ein perfekten Hafen und wir mussten gerade nur 3€ bezahlen. Erst fanden wir dem Preis extrem tief. Am Abend kam der Hafenwart und er meinte die 3€ waren für die Hilfe zum anbinden. Es kamen dann noch extreme Kosten für den Platz und den Strom. insgesamt 12€. :-) In Lipso blieben wir noch einen Tag und motorten dann zur Nachbarinsel Patmos, wo wir wohl ein paar Tage bleiben bis das Gröbste vom angekündigtem Starkwind vorüber ist.
 
      
   
18. Sept
Leros &
Agathonisi
Die Hafenanlage von  Leros ist grosszügig angelegt. Es gibt ziemlich viel Annehmlichkeiten was Seemannsleute so brauchen. Für uns war es die Launtry, um unsere angehäufte Wäsche wieder einmal zu waschen. Auch wurde der Diesel aufgefüllt.
Am Abend entfachte sich ein Waldbrand, gleich auf der anderen Seite vom Hafen. Zum Glück kriegten die Griechen das Problem in den Griff und konnten das Feuer löschen. Einzig am nächsten Tag entzündete es sich nochmals kurz aber dann war Schluss. Am Dienstag brachte uns die Joyce zur Insel Agathonisi. Wir mussten am Steg der Coastcuard notbeholfen anlegen, da es sonst kein Platz für Jachten hatte, nur für Fischerboote.  Der Schwel und Wind wurde gegen Morgen immer ungemütlicher und da haben wir beschlossen weiter zu segeln.
 
      
   
16. Sept
Kos
Anita & Willy ein Schweizer Pärchen mit viel Herz und noch mehr Sympathie auf ihrer Free Willy waren unsere Nachbarn in der Kos-Marina. Für mich und Gabriela ein kleiner Beweis, das auch wir, wenn es die Gesundheit zulässt noch viele Jahre vor uns haben. Sie mussten die Marina auch verlassen da am Wochenende die ganzen Charterflotten den Hafen besetzen. Wir verlegten wie angesagt unsere Joyce in den alten Stadthafen, mitten ins Herz der Touristenstadt.
 
      
   
12. Sept
Datca / Kos
Die letztbesuchten Orte in der Türkei waren Bozburun und Datca. In Datca haben wir ausklariert und machten uns nochmals in der Nacht  nach Kos in Griechenland auf. Wir haben die Nacht gewählt, da es schon seit dem Start immer starken  Nordwestwind (Meltemi) hat. Das bedeutet gegen Wind und Wellen. Nachts sind die Winde schwächer. In Kos haben wir in der Marina festgemacht,  vermutlich müssen wir aber am Freitag in den alten Stadthafen wechseln, da alle Plätze in der Marina reserviert sind. HILFE und das alles bei Starkwind :-(  Fürs Einklarieren haben wir einen Agenten genommen, der schlappe 145 € verrechnete.
 
      
   
09. Sept
Bozukkale
Der Nachttörn war super schön. Am Anfang hatte es noch relativ hohe Wellen, aber je tiefer die Nacht wurde beruhigte sich das Meer. Der Mond der die Nacht erst noch beleuchtete verschwand nach 2 Uhr. Da war es wie in einem Kuh Magen, dafür verhundertfachten sich die Sterne. Vor dem Sonnenaufgang wurde es dann wieder Welliger.
Bozukkale ist eine so schöne Bucht das wir noch einen Tag anhängten um im türkisch blauem Wasser zu schwimmen und unser neues Tauchkompressorgerät zu testen.
 
      
   
07. Sept
Kas
Endlich... Alle Vorbereitungsarbeiten sind fertig. Die neue Toilette ist termingerecht geliefert worden und es war auch das richtige Model. Der Einbau machte mir auch keine Schwierigkeiten.
Somit haben wir geplant heute Abend unsere Herbstreise zu beginnen. Als erste Route werden wir an Rodos vorbei, direkt nach Bozukkale segeln. Das liegt unterhalb vom Marmaris und sind ca 100 sm. Abfahrt um 18:00. Eine Nachtfahrt wie ich sie liebe. Griechenland muss noch eine Woche warten, da wir ausgerechnet haben das unsre Aufenthaltszeit doch wieder volle 90 Tage sind. Jetzt haben wir  Zeit, Monica & Jo mit der Callista zu treffen.
   
      
   
04. Sept
Kas
Start Herbstzeit 2016
  Die ersten Tage sind immer ziemlich streng. Bis unsere Joyce wieder fahrbereit ist, sind wir drei Tage am arbeiten. Zugegeben die Fender müssten eigentlich nicht immer poliert werden. Aber wenn es um unsere Joyce geht, bin ich halt schon ein bisschen ein Bünzli. Wir wollen es ja richtig schön haben.
Auch ist unsere Yacht eine Diva! Nur schön aussehen genügt ihr nicht, nein sie wollte noch eine neue Toilette "kompletter Ausfall der Spülung". Also werden wir noch mindestens 2 Tage länger in Kas bleiben bis das gute Stück von Istanbul geliefert wird.
Macht aber überhaupt nichts. Denn hier in Kas merken wir nichts von Touristenprobleme, alle Restaurants sind voll und sie meinen das die Umsätze gegenüber letztes Jahr gestiegen sind. Auch im Flughafen von Antalya gab es überraschend viele Passagiere.
 
  Wir freuen uns auf richtig schöne Ferien...  Je, Je, Je
      
   
   
   
   


   
 

Ende Teil 1

29. Mai
Kas
Der erste Teil vom Joyce-Törn 2016 ist beendet. Er wurde ein bisschen anders als geplant. Rückschauend hatten wir extrem Glück im Ablauf der unglücklichen Vorfälle. Vor allem mit der Rückfahrt von Güllük. Alle Reparaturarbeiten konnten dank der guten Organisation von Christian Meier erfolgreich abgeschlossen werden.

 Das im Herbst jetzt keine Reparaturen anfallen würden, währe wohl blauäugig aber wir hoffen ein bisschen weniger.
 

                       
   
26. Mai
Kas
Inzwischen sind wir in einem Nachttörn retour nach Kas gesegelt und hatten die ganze Nacht einen zügigen Wind von achtern. Auch funktioniert die Joyce wieder reibungslos. Ich habe das Gefühl der Motor läuft sogar runder. Einzig unser Computer dachte auch wieder einmal an der Reihe zu sein um zu Streiken. So werde ich auch Zuhause für die Joyce noch eine Aufgabe haben. In Kas sind wir schon mitten in den Einsommerungsarbeiten und haben viel Zeit die letzten Tage mit unseren netten Nachbarn zu geniessen.
 
   
21. Mai
Marmaris
Nach einer intensiven Reinigung schwimmt die Joyce wieder im alten Glanz am Steg. Auch das Schlafzimmer sieht wieder richtig heimelig aus. Wenn da nicht das Wetter uns einen Strich machen würde. Die Segler hier meinen dass es morgen so richtig Regen und Stürmen sollte. Nach meinen Prognosen betrifft es aber nur die Griechischen Inseln bis Rodos. Die Küste von Marmaris bis Kas ist nicht betroffen. Wir warten aber erstmal bis Sonntagabend um dann direkt nach Kas zu segeln.
 
     
   
17. Mai
Marmaris
So wie es aussieht ist es Morgen oder Übermorgen soweit und die Joyce kommt endlich wieder ins Wasser. Jeh, jeh, jeh ... Marmaris ist zwar schön, aber drei Wochen reichen für all die schönen Restaurants zu testen. Auch die Velos haben schliesslich eine Pause verdient. Vor unserem Endspurt nach Kas werden wir die Joyce von den letzten Arbeitsspuren befreien und bewohnbar machen!!  Aber erst muss sie jetzt wieder rein!
 
   
14. Mai
Marmaris
Die Arbeiten machen langsam sichtbaren Fortschritt. Im nächsten Schritt wird dann das Ruder wieder eingesetzt und die Schraube mondiert. Die Holzkonstruktion im Schlafzimmer neu verschraubt und danach kommt die Joyce hoffentlich endlich wieder ins Wasser.
 
   
12. Mai
Unterwegs
Mit einem Mietauto und den Velos im Kofferraum verkürzten wir unsere Wartezeit und machten einen Ausflug nach Ölüdeniz. Dort buchten wir nochmals ein Hotel, den mit einem Drink "1 for the Road" fährt man in der Türkei besser nicht mehr Auto :-) Am nächsten Morgen machten wir auf der Rückfahrt einen Halt in Fethiye und Gözeck, alles Orte wo wir nochmals mit der Joyce anlaufen wollten.
 
   
10. Mai
Marmaris
Der letzte Tag mit Jo & Monica. Für sie fangen die Sommerferien oder besser einfach die Sommerzeit an. Ihre Callista ist definitiv aus dem Winterschlaf erwacht und bereit für neue Abenteuer. Die Zeit mit ihnen war interessant und super lässig. Ich konnte von Jo`s langjähriger Erfahrung eine Menge lernen.
 
     
   
8. Mai
Marmaris
Die Arbeiten gehen jetzt eher ein bisschen harzig vorwärts. Das war ja auch zu erwarten, denn anfangs Mai ist hier Saisonbeginn und alle Schiffe haben noch Dies und Jenes was noch repariert werden muss. Immerhin ist die Ruderführung soweit fertig. Sogar zwei zusätzliche Versärkungsstützen wurden eingebaut.
 
 
   
4. Mai
Marmaris
Alle gerissenen Teile oder Sprünge sind herausgeschliffen und müssen mit neuem GFK verstärkt oder aufgebaut werden. Das ist nicht mehr so staubig aber ich vermute eher geschmackintensiv. Als nächstes muss die neue Antriebswelle eingesetzt und genau ausgerichtet werden, damit der Wellenbock eingegossen werden kann.
Schön sind Monika und Jo immer noch im Marmaris, das macht die Wartezeit erträglicher.
 
 
  Die Reparatur macht Vorschritte. Die Schleifarbeit ist eine staubige Angelegenheit.
      
   
2. Mai
Marmaris
Der Wellenbock-Block ist freigelegt und wartet auf den GFK Spezialist um entfernt zu werden. Auch das Ruder und die Antriebswelle sind ausgebaut. Sieht fast ein bisschen kahl aus so ohne nichts. In der Zwischenzeit werden die Velos für immer längere Ausflüge benützt. Unser Hinterteil gewöhnt sich langsam an den Sattel :-) Am 1. Mai holten uns Monica und Jo mit dem Auto ab und wir unternahmen einen Ausflug nach Selimie wo wir im Aurora einkehrten.
 
         
   
30. April
Marmaris
Die ersten Vorbereitungen haben schon begonnen um am Montag die Reparatur vom Wellenbock  und der Ruderaufhängung anzufangen. Als erstes wird der Wellenbock auch Skeck genannt(das ist die Wellenhalterung wo Christian im unteren Bild prüft) neu eingesetzt. Der Wellenbock ist in dem weissen Block (Skeckkasten) eingegossen. Auf dem kleinen Foto sieht man links unten vom Block den Riss wo das Wasser eingedrungen ist. Der Block wird vollständig entfernt, Der Wellenbock neu gesetzt und schliesslich von oben neu eingegossen. Christian hat heute die Holzkonstruktion soweit ausgesägt das nicht alle Kästen ausgebaut werden müssen. Danach werden alle Kabel und Schläuche entfernt oder so verlegt, das der Block frei liegt.
 
     
   
28. April
Marmaris
Wir mussten zurück nach Marmaris. Die Fahrt war der perfekte Segeltag seit ich am Segeln bin. 120 sm in 20 Stunden ohne Motor. Petrus hatte Verbarmen und schenkte uns den Wind auf der ganzen Route aus der besten Richtung. Der Grund: In Güllük erwischten wir eine Mooringsleine, die sich um die Schraube wickelte und die neu eingebaute Antriebswelle leicht verbog. Das hatte Auswirkung auf den Wellenbock, der einen Riss im Schiffsboden verursachte mit Wassereinbruch. Unsere Lenzpumpe bewältigte gerade die Wassermenge. Zum Glück brauchten wir den Motor nicht, da währe der Riss sicher grösser geworden. Christian der uns am 10. Mai den neuen Generator einbauen wird, hat sich den Schaden genauer angesehen und entdecke auch noch zwei Risse im Schafft der das Ruder hält. Die Joyce ist jetzt wieder an Land und wir müssen für ca. 2 Wochen ins Hotel umziehen.
 
     
   
24. April
Güllük
Erster Ort nach Bodrum war Türkbükü. Ein kleiner Ort wo sich die obere Schicht der Türken trifft. Nach Handbuch keine Chance zum Anlegen. Das war die Gelegenheit diesen Ort kennenzulernen, da um diese Jahreszeit sicher ein Plätzchen zu finden ist. Das war auch so. Der Ort ist schön, aber nichts spezielles, einzig die Preise zum Teil schon. Als wir für 2 Biere 50 TL (16 SFR) bezahlte war fertig mit lustig. Also segelten wir bei bestem Wind mit 9Kn richtung Güllük. Ein speziell schönes Örtchen. Festmachen zwischen den Fischern so richtig urchig! Leider müssen wir morgen weiter nach Dinim in die D-Marina, weil am Dienstag wieder heftiger Wind angesagt ist und wir dann einen sicheren Hafen vorziehen.
 
     
   
21. April
Bodrum
Jetzt liegen wir schon 4 Tage vor Anker im Bodrum. Das hat mehrere Gründe. Hauptsächlich  sind es Monika & Heinz. Sie haben ihre Hot Chili hier stationiert und sind am Dienstagabend angekommen. Wir haben uns riesig gefreut sie wieder zu sehen. Eigentlich wollten wir am Donnerstag weiter aber der Wind ist wieder einmal ungemütlich stark und da bleiben wir noch einen Tag, zumal es mit Ankern nichts kostet. Den sonst währen pro Tag über 100€ fällig.
Unsere Tu do Liste wird auch immer grösser neben dem Loggeber und Echolotgeber hat sich jetzt auch der Heisswasserboiler gemeldet. Er hat ein Leck und verliert jeden Tag 1/2 L Wasser in die Bilge. Ja nu, wie es Schiffe eben so haben, fast jeden Tag gibt es etwas zu Ersetzen oder Reparieren.
 
     
   
17. April
Palamut
Palamut hatten wir schon Jahre nicht mehr besucht. Auf dem Weg nach Bodrum ist es vor Knidos, wo wir meistens Übernachteten. Der Hafen war sehr klein und hatte gerade platz für 2 bis 3 Schiffe. Sehr erstaunt waren wir vom ausgebauten Hafen. Die Mole war frisch betoniert und die Wassertiefe von 2 auf 5 Meter ausgebaggert. Den Platz werden wir als extrem schön in unser Hafenhandbuch eintragen. Mit dem Velo machten wir einen kleinen Ausflug, zwei Dörfer weiter und bekamen Begleitschutz von einem wilden Hund. Gabriela nannte ihn Flohpasch. Er folgte uns die ganze Strecke und wartete sogar vor dem Restaurant bis es wieder weiter ging.
 
     
   
14. April
Datca
In Datca blieben wir auch wieder zwei Tage. Wir hatten viel Glück und die Wirtin Ulrike vom Restaurant Culinarium nahm sich Zeit und zeigte uns das ursprüngliche Dorf, das ein bisschen landeseinwärts liegt.  In der Altstadt darf nur im alten Stiel gebaut oder renoviert werden. Es war ein wunderschöner Nachmittag und wir hatten viel Spass!
 
     
   
13. April
Datca
Hallo Glöck und Marcel. Im Fall!! Unsere Crew besteht nicht nur aus dem Grüne, Gabriela und Mäge. "Gästebucheintrag" Da währen noch Hauptverantwortlicher Skippi und natürlich die Buben! Leider haben sie uns bei den Mahlerarbeiten für die Erneuerung der abgeschossenen Fensterrahmen voll im Stich gelassen.
 
     
   
10. April
Botzburun
Nach einer stürmischen Nacht ging es am Samstag weiter. Unser Ziel sollte Botzburun sein. Vom Wind war nicht viel zu spüren, aber es herrschte eine wilde Kreuzsee. Vermutlich noch vom Sturm am Freitag. So hatten wir bald genug von dem Geschaukel und kürzten ab in die Bucht von Bozukale. Soviel Platz hatten wir am Steg von Alibaba noch nie. Sogar die Mooringsleinen waren noch nicht verlegt und so mussten wir quer zum Steg anlegen.
Heute Morgen hatten wir tolles Segelwetter bis nach Bozburun, der Entstehungsort von vielen Gulets.
 
     
   
7. April
Marmaris
Ha.. gefunden :-(  oder eben nicht Ha!  Der Fehler liegt am Geber. Das heisst zum Ersetzen muss das Boot nochmals raus, was aber nicht so tragisch ist, da die Joyce für den Generator-Einbau, den wir mit Christian (Werft in Marmaris) so oder so am 10. Mai geplant haben. Inzwischen wird mal der vordere Wassertank ausgebaut. Dort wo der neue 4000W Geni eingebaut wird.
Der Wind wird morgen ziemlich heftig. Aber nur für einen Tag. Da bleiben wir einen weiteren Tag in Marmaris.
 
     
   
4. April
Ekincik
Zwei Tage genossen wir das Yachthotel in Fethiye. Wo wir leider keinen Platz am Steg, wie vermutet bekamen, da die ganze Flotte von Moorings-Charteryachten logischerweise noch vor Ort waren und die hat sich gewaltig vergrössert. Wir ankerten wie meistens vor dem Hotel. Die Arbeit geht uns wie bei allen Yachtis auch nicht aus. Diesmal war es das Echolot, das keine tiefe mehr anzeigte. Die erste Vermutung war, dass bei dem neuen Unterwasseranstrich, am Schluss das Abdeckband nicht entfernt wurde. Um das festzustellen musste ich Wohl oder Übel ins Wasser. Da ich aber ein Warmduscher bin, gab's nur eine Lösung. Ein Neoprenanzug mit Bleigurt musste her. So machten wir uns auf den Weg ins nächste Tauchgeschäft. Schade leider war die ganze Aktion vergebens, der Fehler liegt wo anders. Den werden wir sicher auch noch finden:-)
 
     
   
2. April
Kalkan
Kalkan war noch nie so angenehm leer, sogar die Ausflugsboote waren noch alle an Land aufgebockt.  Der Hafenwart war nicht anwesend und so brauchten wir auch keine Hafengebühr zu bezahlen. Bei dem schönen Wetter konnte ich das mechen nicht lassen und entfernte die Windgeneratoren.  Ein bisschen reute es mich schon, aber der Schatten der Rottorblätter brachte bei den neuen Sonnenzellen bis zu 50% Verlust. Die Zellen laden so den ganzen Tag von 5 bis 15 Ampere und die Windgeneratoren sporadische 20 Ampere, und das nur wenn es stark windet. Auch sind die Zellen leiser! :-)

 

     
   
29. März
Kas Marina
Alle Auswinterungsarbeiten sind abgeschlossen. Auch die Werft hat uns endlich die Heizungsschläuche, die beim abdichten und neu befestigen vom Gerätebügel zerdrückt wurden ersetzt. Die starken und kalten Winde haben sich auch beruhigt. Also steht nichts mehr im Wege die Leinen zu werfen. Wir denken zuerst entlang der türkischen Küste zu Segeln, also Kalkan was eigentlich immer der erste Hafen zum Angewöhnen ist. Dann Richtung Marmaris.
 
     
   

27. März
Kas Marina

Zuerst wünschen wir allen einmal ganz schöne Ostern.

Wie haben herrliches Wetter, nur bläst der Wind mit Spitzen bis 100Km/h und ist eiskalt. Das soll sich ab Dienstag ändern.
Erstmal zu der Hinreise. Der Flug wurde nicht wie geplant ein Direktflug. Unser Flug war überbucht und wir mussten von der Edelweiss zur Pegasus wechseln, die über Istanbul (umsteigen) flog. Wir hatten eine Stunde Verspätung und der Anschlussflug war natürlich schon weg. Aber wir sind jetzt da !!
Nach zügiger Arbeit, mit mithilfe der Werftarbeiter macht unsere Joyce schon fast einen jugendlichen Eindruck.
Wenn man das Bild von vorne mit ein bisschen Phantasie betrachtet, hat sie sogar ein Lächeln.
Die Joyce ist jetzt im Wasser und wir verpassen ihr den letzten Schliff.